Der Publikation Gbegbetopia ist das Ergebnis des künstlerischen Forschungsprojekts „Maison Gbegbe – exchanges and invisible entanglements“, einer Zusammenarbeit zwischen der Union des Cultes Traditionels du Togo (UCTT), L’Africaine d’architecture, Lomé, und art&dialogue e.V., Berlin.
Maison Gbegbe ist ein regionales, interreligiöses Kulturzentrum, das 2020 in Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der Union des Cultes Traditionnels du Togo (UCTT) und art&dialogue e.V. gegründet wurde. Im Jahr 2021 bildete sich ein Vorbereitungskomitee, bestehend aus Rossila Goussanou, Anani Sanouvi und Nadja Ofuatey-Alazard, wobei auch Dr. Ohiniko Mawussé Toffa zeitweise zum Team stieß.
Das Projekt begann als Untersuchung der Frage, wie Kunst und ihr internationales Netzwerk genutzt werden könnten, um das herkömmliche Konzept des „Museums“ grundlegend zu überdenken, zu erforschen und alternative Perspektiven dafür zu entwickeln. Es zielte auch darauf ab, zu überdenken, wie Kulturräume Gemeinschaften bei der Bewahrung spiritueller, traditioneller und kultureller Werte wirklich dienen und unterstützen können.
Die Finanzierung dieser Publikation erfolgte durch den Projektfonds Bildende Kunst des Goethe-Instituts; die Mondriaan Foundation, Amsterdam; Dekoloniale e.V. und art&dialogue e.V., Berlin; die Universität der Künste Berlin und deren Kommission für künstlerische und wissenschaftliche Projekte (KKWV); sowie die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Berlin.
Herausgegeben von Archive Books, 2024, ISBN 978-3-949973-63-5